Tagesausflüge
Teilnahme am Leben in der Gesellschaft
Integration in die Gesellschaft durch sinnvolle Freizeitgestaltung, wie z.B. beim Besuch von Tierparks und Museen, durch Spaziergänge und Kaffeetrinken in öffentlichen Lokalen, um nur einige Alternativen zum Fernsehprogramm zu nennen. Ausflüge bieten eine Abwechslung zum Alltag, fördern die Gesundheit (Herz-Kreislauf) und regen an, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen (Tiere beobachten, Pflanzen bestimmen,...).




Erleben in der
Gemeinschaft
im Stadtpark
Eines der zahlreichen Ausflugsziele war dieses Jahr der Stadtpark in Regensburg; bei schönem Wetter durch das saftige Grün zu spazieren bereitete unseren Bewohnern sichtlich Freude. Wer danach weiterhin Bewegungsdrang verspürte, konnte ihn beim gemeinsamen Fußballspiel loswerden. Der Heimweg wirkte leichter als der Hinweg, was nicht zuletzt an dem Träger Apfelschorle lag, der nach dem Spiel erstaunlich an Gewicht verloren hatte.
beim Kloster Weltenburg
|
|
„Gemeinsam etwas erleben“ hätte das Motto heißen können, mit dem wir zum Kloster Weltenburg loszogen. Es war ein kleiner Triathlon für unsere Bewohner. Erste Disziplin: Anschnallen und nach Kehlheim fahren, um dort die zweite Disziplin nicht zu verpassen: Die Fährenfahrt nach Weltenburg. Schwimmen musste Gott sei Dank keiner. Direkt darauf folgte die finale Disziplin in Form eines Spazierganges und anschließender Einkehr im sagenumworbenen Biergarten des Klosters. Ein schöner Ausflug. |
|
zusammen mit der Gruppe
Neben diesen Ausflügen ging es im Jahr 2008 u. a. zum Straubinger Tierpark, in diverse Biergärten und Gasthäuser, zum Einkaufen in verschiedenen Orten, auf die Regensburger Dult, den Frühlingsmarkt in Schierling, zum Kegeln nach Regensburg und auf verschiedene Feste. Auch die wöchentliche Sportgruppe erfreute sich vieler Besucher.
![]()
Ein
Zirkusbesuch am Dultplatz
Andreas Härtl; Bewohner der Wohngruppe Lappersdorf
Wir waren am 19.02.03 um 20:00 Uhr in der Spätvorstellung des russischen Staatscircus. Es waren Bewohner von den Wohnheimen Lappersdorf, Steinweg, Ostengasse und Haaggasse (insgesamt 27 Personen) dabei. Die Akrobaten gaben eine schöne Vorstellung ab und die Clowns waren lustig und witzig. Auch die Nummer mit den Seehunden war ebenso schön wie lustig. Wir sahen auch Trampolinspringer und Seiltänzer.
Die Raubtiernummer bestand aus 3 Tigern, einem Gepard, einem Panther und einem Löwen. Am Besten gefiel mir jedoch die Nummer mit den Harley Davidson. Die Fahrer waren einfach toll. Sie sind mit ihren Motorrädern in einer Metallkugel mit hoher Geschwindigkeit hin - und hergefahren. Das sah sehr gefährlich aus und war auch spannend. Sie hatten Geländemaschinen.
Zum Schluss möchten wir uns noch bedanken, dass wir die Karten umsonst bekommen haben.
Beim
Maibaumaufstellen
in Moosburg
Neval Schmeller (Erzieherin)
Die
Bewohner der Wohnstätten Ostengasse und Haaggasse wurden vom
Anneliese-Schweinberger Wohnheim der Lebenshilfe Moosburg eingeladen, das
Aufstellen des Maibaums mit zu feiern.

Gerne folgten wir der Einladung und fuhren am 04.05.2003 mit 2 Bussen nach Moosburg. 15 Bewohner hatten zusammen mit ihren beiden Betreuerinnen viel Spaß an diesem sonnigen Tag.
Es war ein gelungenes Fest. Neben dem Maibaumaufstellen hatten die Teilnehmer besonderen Spaß am Singen und Tanzen und fühlten sich in der netten Atmosphäre sehr wohl.

Mal seh´n was die Musikanten in Moosburg so machen!
50 Bewohner im
Europapark Rust
Aktion "Frohe Herzen"
Im
Rahmen der Aktion „Frohe Herzen“ lud der Europa-Park in Rust auch 50 Bewohner
der Regensburger Wohnstätten e.V. und des Familienentlastenden - Dienstes der
Lebenshilfe Regensburg e.V. ein. Unterstützt wurde der 2 Tagesausflug durch das
Busunternehmen Meier aus Aichkirchen, die für einen Reisebus und ein
behindertengerechtes Hotel direkt am Parkeingang sorgten.
Aufgrund der Hilfsbereitschaft beim Benutzen der Fahrgeschäfte durch das Personal des Europaparks konnten unsere behinderten Mitbürger die Sorgen und Nöte des Alltages vergessen und einen unbeschwerten Tag voller Abenteuer und Abwechslung genießen. Schon während der Rückreise nach Regensburg wurden Wünsche nach einem erneuten Besuch laut. Wir möchten uns hier ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben.
Wir haben den "Großen
Rachel" bestiegen!
Wie in den vergangenen Werkstattferien wurden auch dieses mal in den Einrichtungen der Regensburger Wohnstätten viele Freizeitaktivitäten angeboten. Eine Maßnahme davon sollte unsere sportlich ambitionierten Bewohner ansprechen. Projektziel waren die vielschichtige Förderung unserer Bewohner durch erlebnispädagogisch orientiertes Bergwandern und den damit verbundenen Gemeinschaft stiftenden Aktionen. Häufig haben unsere Bewohner viel Energie, die jedoch nicht immer abgerufen wird. Hier setzte das Projekt Bergwandern an. Es nutzt den Teilnehmern, ihre eigene Leistungsfähigkeit zu entdecken, sich darüber zu freuen und dadurch eine Stärkung ihres Selbstvertrauens, ihrer Selbstachtung und Zuversicht zu erfahren. Aber auch die gegenseitige Rücksichtnahme innerhalb der Gruppe war ein Förderaspekt.
Nach dem Arber ist der „Große Rachel“ mit 1.453 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald. Im Ausgangsort Klingenbrunn Bahnhof parkten wir unser Auto, verteilten die reich gepackten Rucksäcke und wanderten entlang der Planitz durch einen herrlich duftenden, mit Moosen und Farnen bewachsenen Wald.
Erst allmählich wurde der Weg steiler und wir
merkten wie schwer unsere Rucksäcke waren. Unterwegs legten wir immer wieder
kleinere Ruhepausen ein und machen uns auf zum Waldschmidthaus.
Hier stillten
wir unseren kräftigen Durst.
Gestärkt machen wir uns an die letzte Etappe zum
Gipfel.
Nach dieser Anstrengung mundete uns die mitgebracht Brotzeit ganz besonders.
Der Rückweg führte uns über den Rachelsee zurück in die
Planitzebene. In der Folgenden Nacht schliefen wir alle besonders tief und fest.
Schon ein paar Tage später fragen einige Wanderer, wann wir die nächste Bergtour
unternehmen.