Anschrift :
93083 Niedertraubling, Schloßstraße 19

Telefon:
09401 / 523707 Telefax:
0941 / 523707

| 1. Leistungstyp | 4. Strukturqualität |
| 2. Betreuungsbereich | 4.1 Standart |
| 3. Umfang und Struktur | 4.2 Räumliche Ausstattung |
| 3.1 Öffnungszeiten | 4.3 Außenanlagen |
| 3.2 Gliederung | 4.4 Sächliche Ausstattung |
| 3.3 Personelle Ausstattung | 4.5 Personelle Ausstattung |
| 3.4 Umfang der Leistungen | 4.6 Kooperationsstrukturen |
| 4.7 Fort- und Weiterbildung |
| [ ] | Ambulantes Wohnen | Eigenständige Wohnform mit ambulanter Betreuung in einer eigenen Wohnung bzw. einer Wohngemeinschaft. |
| [ ] | Begleitetes Wohnen | Stationär offene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte bzw. einer Wohngruppe. Die Bewohner haben ein großes Maß an Selbständigkeit. |
| [ x ] | Betreutes Wohnen | Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit umfassender Übernahme von Betreuungstätigkeiten. |
| [ x ] | Hoher Hilfebedarf | Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit besonderem Betreuungs- und Pflegeangebot. |
| [ ] | Hoher Hilfebedarf | Wohnpflegeheim mit Ganztagsbetreuung. |
| [ ] | Senioren | Seniorenbetreuung nach dem Ausscheiden aus
dem Arbeitsleben. |
Umfang und Struktur
3.1 Öffnungszeiten
Die Wohngruppe ist ganzjährig geöffnet. Die Betreuung sowie Pflege
im Krankheitsfall erfolgt 24 Std./täglich. Ausgenommen davon sind Zeiten in
denen sich die Bewohner in der WfB aufhalten oder an hausinternen
tagesstrukturierenden Maßnahmen teilnehmen.
3.2 Gliederung
Das Wohnheim verfügt über eine Kapazität von 16 Plätzen. Die
Einrichtung ist koetokativ belegt, wobei zwei geschlechterspezifisch getrennte
Wohnbereiche vorgehalten werden. Die Bewohner bilden ansonsten eine
Hausgemeinschaft. Diese Wohngruppe verteilt sich auf 2 Etagen.
3.3 Personelle
Ausstattung
(1) Die personelle Ausstattung richtet sich nach den Bestimmungen
der Heimpersonalverordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung.
(2)
Der Umfang wird durch die mit dem Kostenträger getroffene
Leistungsvereinbarung bestimmt und mit Hilfe des H.m.B.-W-Verfahrens auf die
einzelnen Hilfebedarfsgruppen verteilt.
3.4 Umfang der
Leistungen
Der Umfang der ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen
Leistungen bzw. Leistungsangebote richtet sich im:
Leitungsbereich
nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach der Verordnung über personelle Anforderungen für Heime (HeimPersV in der jeweils geltenden Fassung) und hierzu ergangener Auflagen der Heimaufsicht des Landkreises Regensburg.
Wohnbereich
Nach der Verordnung über bauliche Mindestanforderungen für Altenheime, Altenwohnheime und Pflegeheime für Volljährige (HeimMindBauV in der jeweils geltenden Fassung) unter Beachtung evtl. Auflagen der Heimaufsicht des Landkreises Regensburg sowie der einschlägigen gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen)
Ernährung nach gesundheitsfördernden Grundsätzen. Reinigung des persönlichen Lebensumfeldes und regelmäßige Wartung und Pflege der Wäsche. Haustechnische Dienste im Rahmen der Sicherheitsvorschriften und behinderungsbedingten Erfordernisse.
Betreuungs- und Pflegebereich
nach dem individuellen Förder-, Betreuungs- und Pflegebedarf der Bewohner gemäß H.m.B.W-Verfahren und der daraus resultierenden Förderplanung. Die Einzelheiten sind im Rahmen der Gesamtkonzeption in der Beschreibung der Betreuungsbereiche erläutert.
Strukturqualität
4.1 Standart
Die Wohnform der betreuten Bewohner orientiert sich in Hinblick auf
räumliche und sächliche Ausstattung an der „Normalwohnform Nichtbehinderter“.
Darüber hinaus werden zusätzliche Wohnelemente zur Unterstützung der
pädagogischen und pflegerischen Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt. Im
Einzelfall werden unterschiedliche Hilfeleistungen notwendig sein. Ein
wesentlicher Aspekt der Würde menschlichen Lebens ist, dass ein Mensch die
Möglichkeit hat, in einer Wohnform zu leben, die dem Maß seiner
Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit entspricht.
Das Wohnheim liegt inmitten der kleinen Dorfgemeinde Niedertraubling. In
unmittelbarer Nähe befindet sich eine Kirche, ein Spielplatz und eine
Gastwirtschaft. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Stadt
Regensburg ist vorhanden. Zudem steht den Bewohnern ein Kleinbus zur
Verfügung. Das ehemalige Schulgebäude wurde von der Gemeinde Obertraubling
angemietet und 1997 grundlegend renoviert und bedarfsgerecht umgebaut.
4.2 Räumliche
Ausstattung
Die Wohnstätte bietet eine Grundausstattung an Mobiliar an. Die
Bewohner können die Einrichtungsgegenstände nach ihren Wünschen und
Bedürfnissen anpassen.
Das Raumangebot setzt sich wie folgt zusammen:
a) Wohn-/Gemeinschaftsräume
8 Einzelzimmer
4 Doppelzimmer
1 Gemeinschaftsraum
b) Sanitär-/Wirtschaftsräume
1 Küche
3 Toiletten
1 Toilette (Rollstuhlfahrer)
2 Bäder
1 Dusche
c) Funktionsräume
1 Raum für Sinneserfahrung (Snoozelen)
1 Bereitschaftszimmer
3 Hauswirtschaftsräume
1 Abstellraum
1 Wintergarten
4.3 Außenanlagen
Die Einrichtung wird von ca. 500 qm Grünfläche umgeben.
4.4 Sächliche
Ausstattung
Die Sachmittelausstattung orientiert sich an den besonderen
Erfordernissen des pädagogischen Förder- und Freizeitbedarfs. Es umfasst z.B.:
• Bastel- und Malutensilien
• Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele
• Spiel- und Sportgeräte
• Freizeit und Unterhaltungselektronik
• Spezielle den Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasste Freizeitgeräte
• Behinderungsspezifische Hilfs- und Pflegemittel
4.5 Personelle
Ausstattung
Unter Beachtung der Heimpersonalverordnung des Heimgesetzes und der
hierzu ergangenen Hinweise der Heimaufsichtsbehörden sowie unter
Berücksichtigung des individuellen Hilfebedarfs der Bewohner wird ein
Stellenplan, in dem Zahl, Funktion und Qualifikation des Personals dargestellt
ist, erstellt.
Der Anteil an Mitarbeitern mit betreuenden Tätigkeiten soll gem. § 5 in
Verbindung mit § 7 der Heimpersonalverordnung zu mehr als 50% aus Fachkräften
bestehen. Zu den hierfür beschäftigten Mitarbeitern gehören insbesondere:
• Dipl.-Pädagogen
• Sozialpädagogen
• Psychologen
• Heilerziehungspfleger
• Erzieher
• Altenpfleger
• Krankenpfleger
• Heilpädagogen
Weitere Mitarbeiter (Nicht-Fachkräfte) werden beschäftigt als:
• Praktikanten
• Pflegehilfskräfte
• Hauswirtschaftskräfte
• Verwaltungskräfte
4.6
Kooperationsstrukturen
Mit den
Regensburger Werkstätten, insbesondere dem dort tätigen sozialen Dienst
sowie dem pädagogischen Fachpersonal besteht eine enge Zusammenarbeit. Weitere
Kooperationen werden auf Bedarf angestrebt.
4.7 Fort- und
Weiterbildung für das Personal
Externe Fortbildungsangebote der Bundesvereinigung sowie des
Landesverbandes der Lebenshilfe und anderer Träger werden angeboten. Darüber
hinaus werden interne Maßnahmen planmäßig angeboten und durchgeführt. Gemäß
den Bestimmungen der HeimPersV wird unter Berücksichtigung der betrieblichen
Belange der Leitung und den Beschäftigten Gelegenheit zur Teilnahme an
Fortbildungsveranstaltungen gegeben. Bereits bei Personaleinstellungen wird
der erforderlichen fachlichen Qualifikation unter Berücksichtigung der
Auflagen der Heimaufsichtsbehörde besondere Beachtung beigemessen.