Einrichtungen Steinweg Lappersdorf Niedertraubling Gebelkofen

Wohnheim im Lebenshilfezentrum "Rupert Schmid" Gebelkofen

 

Anschrift :  93083 Gebelkofen, Wolkeringer Straße 3
        Landkarte
Telefon: 09453/99895-100 Telefax: 09453/99895-199

Beschreibung der Einrichtung

1. Leistungstyp 4. Strukturqualität
2. Betreuungsbereich     4.1 Standart
3. Umfang und Struktur     4.2 Räumliche Ausstattung
    3.1 Öffnungszeiten     4.3 Außenanlagen
    3.2 Gliederung     4.4 Sächliche Ausstattung
    3.3 Personelle Ausstattung     4.5 Personelle Ausstattung
    3.4 Umfang der Leistungen     4.6 Kooperationsstrukturen
      4.7 Fort- und Weiterbildung

 

 

  1. Leistungstyp
    Eingliederungshilfe für Behinderte gemäß dem 6. Kapitel des SGB XII für Erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in vollstationären Einrichtungen.
     
  2. Betreuungsbereich
    In den Abteilungen bzw. Gruppen dieser Einrichtung werden folgende Betreuungsbereiche abgedeckt:
Ohne tagesstrukturierende Maßnahmen
[    ] Ambulantes Wohnen Eigenständige Wohnform mit ambulanter Betreuung in einer eigenen Wohnung bzw. einer Wohngemeinschaft.
[    ] Begleitetes Wohnen Stationär offene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte bzw. einer Wohngruppe. Die Bewohner haben ein großes Maß an Selbständigkeit.
[ x ] Betreutes Wohnen Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit  umfassender Übernahme von Betreuungstätigkeiten.
[ x ] Hoher Hilfebedarf Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit besonderem Betreuungs- und Pflegeangebot.
Mit tagesstrukturierenden Maßnahmen
[    ] Hoher Hilfebedarf Wohnpflegeheim mit Ganztagsbetreuung.
 
[ x ] Senioren Seniorenbetreuung nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben.
 

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  1. Umfang und Struktur

    3.1 Öffnungszeiten
    a) WfBM-Bereich
    Das Wohnheim ist ganzjährig geöffnet. Die Betreuung sowie Pflege im Krankheitsfall erfolgt 24 Std./täglich. Ausgenommen davon sind Zeiten in denen sich die Bewohner in der WfBM aufhalten oder an hausinternen tagesstrukturierenden Maßnahmen teilnehmen.

    b) Seniorenbereich
    Die Seniorengruppe ist ganzjährig geöffnet. Die Betreuung und Pflege erfolgt 24 Std./täglich.

    3.2 Gliederung
    Die Einrichtung bietet eine Kapazität von 61 Plätzen. Das Wohnen wird gruppengegliedert angeboten. Dabei ergibt sich folgende Struktur: 
     

    Gruppe Kleeblatt =

    16

    Personen

    ( 16 Senioren und Personen mit erhöhtem Hilfebedarf )

    Gruppe Wasserlilie =

    12

    Personen

    ( 12 WfBM-Gänger )

    Gruppe Mohnblume =

    12

    Personen

    ( 11 WfBM-Gänger und 1 Kurzzeitplatz )

    Gruppe Tulpe =

    12

    Personen

    ( 12 WfBM-Gänger )

    Gruppe Flieder =

    9

    Personen

    ( 9 WfBM-Gänger )

    3.3 Personelle Ausstattung
    (1) Die personelle Ausstattung richtet sich nach den Bestimmungen der Heimpersonalverordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung.
    (2) Der Umfang wird durch die mit dem Kostenträger getroffene Leistungsvereinbarung bestimmt und mit Hilfe des H.m.B.-W-Verfahrens auf die einzelnen Hilfebedarfsgruppen verteilt.

    3.4 Umfang der Leistungen
    Der Umfang der ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Leistungen bzw. Leistungsangebote richtet sich im:

Leitungsbereich
nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach der Verordnung über personelle Anforderungen für Heime (HeimPersV in der jeweils geltenden Fassung) und hierzu ergangener Auflagen der zuständigen Heimaufsicht.

Wohnbereich
Nach der Verordnung über bauliche Mindestanforderungen für Altenheime, Altenwohnheime und Pflegeheime für Volljährige (HeimMindBauV in der jeweils geltenden Fassung) unter Beachtung evtl. Auflagen der zuständigen Heimaufsicht sowie der einschlägigen gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen.

Ernährung nach gesundheitsfördernden Grundsätzen. Reinigung des persönlichen Lebensumfeldes und regelmäßige Wartung und Pflege der Wäsche. Haustechnische Dienste im Rahmen der Sicherheitsvorschriften und behinderungsbedingten Erfordernisse.

Betreuungs- und Pflegebereich
nach dem individuellen Förder-, Betreuungs- und Pflegebedarf der Bewohner gemäß H.m.B.W-Verfahren
und der daraus resultierenden Förderplanung. Die Einzelheiten sind im Rahmen der Gesamtkonzeption in der Beschreibung der Betreuungsbereiche erläutert.

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  1. Strukturqualität

    4.1 Standart
    Die Wohnform der betreuten Bewohner orientiert sich in Hinblick auf räumliche und sächliche Ausstattung an der „Normalwohnform Nichtbehinderter“. Darüber hinaus werden zusätzliche Wohnelemente zur Unterstützung der pädagogischen und pflegerischen Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt. Im Einzelfall werden unterschiedliche Hilfeleistungen notwendig sein. Ein wesentlicher Aspekt der Würde menschlichen Lebens ist, dass ein Mensch die Möglichkeit hat, in einer Wohnform zu leben, die dem Maß seiner Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit entspricht.

    Die Wohnstätte Gebelkofen bietet 61 geistig behinderten und hilfebedürftigen Menschen Platz. Das Gebäude  wurde 1999 als Fachklinik zur Rehabilitation von Tumorpatienten erbaut, ist jedoch nie in Betrieb gegangen. Nach entsprechenden Umbaumaßnahmen konnten die Räumlichkeiten ab 2007  als gruppengegliederte Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung genutzt werden. Alle Räumlichkeiten sind auch für gehbehinderte Menschen erreichbar. Alle Stockwerke sind neben den üblichen Treppenhäusern mit einem Aufzug erschlossen.

    4.2 Räumliche Ausstattung
    Die Wohnstätte bietet eine Grundausstattung an Mobiliar an. Die Bewohner können die Einrichtungsgegenstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen anpassen.

    Das Raumangebot setzt sich wie folgt zusammen:

    a) Wohn-/Gemeinschaftsräume
    40 Einzelzimmer mit Nasszelle ( Waschbecken, Dusche und Toilette )
    5 Einzelzimmer mit Waschbecken
    8 Doppelzimmer mit Nasszelle ( Waschbecken, Dusche und Toilette )
    5 Esszimmer mit Teeküche
    6 Wohnzimmer
    1 Veranstaltungsraum
    2 Therapieräume
    1 Bewohner- und Gästecafeteria
    1 Eingangshalle mit Aufenthaltsbereich

    b) Sanitär-/Wirtschaftsräume
    16 Toilettenanlagen (z.T. Mehrfachanlagen)
    5 Pflegebäder mit Dusche rollstuhlgeeignet
    1 Bad
    3 Fäkalienspülräume
    1 Zentralküche mit entsprechend Lager- und Kühlräumen
    1 Getränkelager
    1 Lager für Hygiene- und Kosmetikartikel
    1 Hausmeisterwerkstatt
    2 Schmutzwäschelager
    1 Putzkammer
    2 Personalumkleiden mit Personalaufenthaltsraum

    c) Funktionsräume
    1 Raucherzimmer
    8 Lagerräume für Bewohner- und Gruppenbedarf
    2 Dachböden als Lagerraum für Bewohner- und Gruppenbedarf
    4 Gruppenleiterstützpunkte
    1 Gruppenleiterstützpunkt mit Bereitschaftszimmer
    7 Räumlichkeiten für die Zentralverwaltung der Regensburger Wohnstätten
    1 Fahrradschuppen
    1 Müll- und Lagerhäuschen im Außenbereich

    4.3 Außenanlagen
    Gartenanlage für die Bewohner
    Terrasse mit Sitzgelegenheiten
    Dachterrasse
    Fläche für Spiel- und Freizeitgeräte
    Parkplätze für Wohnstättenkleinbusse, für Mitarbeiterfahrzeuge und Besucher

    4.4 Sächliche Ausstattung
    Die Sachmittelausstattung orientiert sich an den besonderen Erfordernissen des pädagogischen Förder- und Freizeitbedarfs. Es umfasst z.B.:
    • Bastel- und Malutensilien
    • Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele
    • Spiel- und Sportgeräte
    • Freizeit und Unterhaltungselektronik
    • Spezielle den Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasste Freizeitgeräte
    • Behinderungsspezifische Hilfs- und Pflegemittel

    4.5 Personelle Ausstattung
    Unter Beachtung der Heimpersonalverordnung des Heimgesetzes und der hierzu ergangenen Hinweise der Heimaufsichtsbehörden sowie unter Berücksichtigung des individuellen Hilfebedarfs der Bewohner wird ein Stellenplan, in dem Zahl, Funktion und Qualifikation des Personals dargestellt ist, erstellt.

    Der Anteil an Mitarbeitern mit betreuenden Tätigkeiten soll gem. § 5 in Verbindung mit § 7 der Heimpersonalverordnung zu mehr als 50% aus Fachkräften bestehen. Zu den hierfür beschäftigten Mitarbeitern gehören insbesondere:
    • Dipl.-Pädagogen
    • Sozialpädagogen
    • Psychologen
    • Heilerziehungspfleger
    • Erzieher
    • Altenpfleger
    • Krankenpfleger
    • Heilpädagogen

    Weitere Mitarbeiter (Nicht-Fachkräfte) werden beschäftigt als:
    • Praktikanten
    • Zivildienstleistende
    • Pflegehilfskräfte
    • Hauswirtschaftskräfte
    • Verwaltungskräfte

    4.6 Kooperationsstrukturen
    Mit den Regensburger Werkstätten, insbesondere dem dort tätigen sozialen Dienst sowie dem pädagogischen Fachpersonal besteht eine enge Zusammenarbeit. Der Familienentlastende Dienst der Lebenshilfe Regensburg ist in die Abläufe der Kurzzeitunterbringung eingebunden. Weitere Kooperationen werden auf Bedarf angestrebt.

    4.7 Fort- und Weiterbildung für das Personal
    Externe Fortbildungsangebote der Bundesvereinigung sowie des Landesverbandes der Lebenshilfe und anderer Träger werden angeboten. Darüber hinaus werden interne Maßnahmen planmäßig angeboten und durchgeführt. Gemäß den Bestimmungen der HeimPersV wird unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange der Leitung und den Beschäftigten Gelegenheit zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen gegeben. Bereits bei Personaleinstellungen wird der erforderlichen fachlichen Qualifikation unter Berücksichtigung der Auflagen der Heimaufsichtsbehörde besondere Beachtung beigemessen.

     

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