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Wohnheim im Lebenshilfezentrum "Rupert Schmid" Gebelkofen

Unterzeichnung des Kaufvertrages

 
Am 07.03.2007 wurden die über 2-jährigen Bemühungen zum Erwerb der ehemaligen Fachklinik in Gebelkofen mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.

Die Verantwortlichen der Regensburger Wohnstätten und der Lebenshilfe Regensburg freuten sich sehr,  mit der Unterzeichnung dieses Vertrages den Grundstein einer "neuen Heimat" für die Bewohner der aufzulösenden Wohnstätte Ostengasse gelegt zu haben.  

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Am 22.06.2007 war die Zeit des Wartens dann vorüber. Der Vorsitzende der Lebenshilfe Regensburg, Herr Hartmut Zeckai erhält den Schlüssel für das neue Wohn- und Werkstattgebäude überreicht.

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Der Vorsitzende der Lebenshilfe Regensburg, Herr Hartmut Zeckai zusammen mit der
Insolvenzverwalterin Frau Rechtsanwältin Lehmann-Meier bei der Vertragsunterzeichnung

 

Die neue Wohnstätte wurde nach Abschluss erforderlicher Umbaumaßnahmen am 01.09.2007 in Betrieb genommen. Die am Wasserschloss Gebelkofen gelegene Einrichtung umfasst 3 Gebäudeteile. In 45 Einzelzimmern und 8 Doppelzimmern fanden 61 Bewohner ein neues Zuhause. In dieser behindertengerecht ausgestatteten Einrichtung werden auch die bis dahin in der Wohnstätte Steinweg lebenden  Bewohner der Seniorengruppe bedarfsgerecht betreut werden können. Das ebenfalls auf dem Gelände gelegene Begegnungszentrum der Lebenshilfe Regensburg bietet vielfältige Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten für die dort lebenden Menschen.

Der Haupteingang Das Begegnungszentrum Haus 3 mit Blick auf den Schloßteich

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Schwieriger Schritt in neue Umgebung

Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Beate Lutz-Maß
Erste Bewohner der Lebenshilfe in Gebelkofen eingezogen / Wahrer Kraftakt

Mit Musik, Blumen und Schokolade wurden die neuen Bewohner willkommen geheißen; rechts im Bild Lebenshilfe-Vorsitzender Hartmut Zeckai und seine Stellvertreterin Martha Raabe; außerdem auf dem Bild Geschäftsführer Dieter Janack und Wohnstättenleiter Bernhard Schmid. Foto: Lutz-Maß

GEBELKOFEN. "Willkommen im neuen Zuhause!" Mit jeweils einer Tafel Schokolade, auf der obige Aufschrift zu lesen stand, und einer Sonnenblume wurden die ersten Bewohner der neuen "Lebenshilfe"-Wohnstätte im ehemaligen Wasserschloss begrüßt. 30 Neuankömmlinge, die bislang im Wohnheim in der Ostengasse in Regensburg lebten, bezogen ihre neuen, hell und freundlich wirkenden Zimmer in den umgebauten Gebäuden. Nächste Woche wird auch der Werkstattbetrieb aufgenommen.

Eine Herausforderung

Es war für viele ein Auftakt mit gemischten Gefühlen, das war den Gesichtern anzusehen. Die gewohnte Umgebung verlassen, sich an neue Lebensumstände gewöhnen zu müssen, ist für die zwischen 35 und 50 Jahre alten "Lebenshilfe"-Schützlinge ohne Zweifel eine Herausforderung.

Der Vorsitzende der "Lebenshilfe", Hartmut Zeckai, seine Stellvertreterin Martha Raabe, Geschäftsführer Dieter Janack und der Leiter der neuen Wohnstätte, Bernhard Schmid, sowie die Betreuerinnen und Betreuer bemühten sich, den Auftakt angenehm und fröhlich zu gestalten. So wurden die Ankömmlinge gleich mit der Steirischen ins neue Heim hineingespielt.

Ständig unter Zeitdruck

Mit dem Bau der neuen Räumlichkeiten hat der Verein einen gewaltigen Kraftakt hingelegt: Erst im Juni konnte mit den Umbauarbeiten begonnen werden. "Es ist wirklich bemerkenswert, was da in kurzer Zeit realisiert wurde", betonte der Geschäftsführer der Regensburger Wohnstätten, Dieter Janack. "Der Architekt wurde von uns ständig unter Zeitdruck gesetzt."

Die Bewohner leben in Gruppen von ungefähr zehn Personen, jeder hat ein eigenes Zimmer mit eigener Nasszelle. Ein paar Doppelzimmer gibt es auch. Jede Gruppe verfügt über ein gemeinsames Wohnzimmer, ein Esszimmer, ein weiteres Zimmer, genannt "Gruppenstützpunkt", und ein behindertengerechtes Bad. Für die nun eingezogenen Bewohner ist alles fertig. Die Möbel für die Wohnzimmer sind gerade noch rechtzeitig am Einzugstag geliefert worden. Weitgehend fertig gestellt ist auch der Verwaltungstrakt, von dem aus nun alle Wohnstätten, also auch die in Steinweg, in Lappersdorf und Niedertraubling verwaltet werden.

Das Wohnheim in der Haaggasse in Regensburg wird laut Janack ebenso wie das in der Ostengasse aufgelöst. Einige Damen von dort ziehen nach Steinweg, von wo die Seniorengruppe hinwiederum nach Gebelkofen verlegt wird. Der Trakt, in dem die Senioren hier untergebracht werden, ist noch Baustelle. Aber auch hier wird fleißig gearbeitet, damit die 13 älteren Damen und Herren in drei bis vier Wochen Einzug halten können.

Eine lange Warteliste

Insgesamt ist die Einrichtung auf 61 Wohnplätze ausgerichtet: Doch abgesehen davon, dass noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind, soll laut Janack zunächst den ersten Bewohnern Gelegenheit gegeben werden, sich einzugewöhnen, bevor Neue aufgenommen werden. Für die freien Plätze gibt es bereits eine lange Warteliste.

Der Erwerb und Umbau der Gebäude wird, so Janack, insgesamt knapp sechs Millionen Euro kosten, 600000 davon muss der Verein selbst finanzieren.

Nächste Woche wird die Werkstatt ihren Betrieb aufnehmen. 80 behinderte Menschen werden hier leichte Handmontage verrichten. Etliche Beschäftigte werden dabei von den bislang weit überbelegten Werkstätten in Obertraubling und Lappersdorf nach Gebelkofen "verlagert".

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Neues Zentrum für die Lebenshilfe
Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 15.11.07

Bauarbeiten 80 Behinderte
werden in den Neben-
gebäuden des ehemaligen Wasserschlosses in Gebel-
kofen wohnen. Die ersten
sind schon eingezogen.

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VON BEATE LUTZ-MAß, MZ
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GEBELKOFEN. Außen ist noch Baustelle, im Werkstatttrakt ist auch noch nicht alles fertig, aber im Wohnbereich sieht es schon recht gemütlich aus: Im neuen Lebenshilfe-Zentrum gehen die Arbeiten flott voran. Die mittlerweile 54 Bewohner haben sich schon recht gut eingelebt, weiß Geschäftsführer Dieter Janack. Ein Rundgang durch die großzügigen, hellen Räumlichkeiten bestätigt diese Einschätzung.

Gerald Blaha ist sichtlich stolz auf sein neues Zimmer. Strahlend nimmt er die Reporterin an der Hand, um es ihr zu zeigen. Anschließend geht es ins Wohnzimmer, wo er sich gerne mit seinen Mitbewohnerinnen Ferdinanda Parzifall und Christine Sziborsky für die Zeitung ablichten läßt. Gerald Blaha gehört zu der Gruppe der 13 Senioren, die am 24. September ihr neues Heim bezogen und sich nun auch schon sichtlich heimisch fühlen.

Heimelige Atmosphäre
"Wohnen heißt, zu Hause sein" - diesen Leitsatz habe man sich zu Eigen gemacht, betont Geschäftsführer Janack, den auf den Gängen alle Bewohner freudig begrüßen: "Hast du ein Bonbon für mich?" "Wir sind zusammen mit den Bewohnern gerade dabei, die Räume wohnlich zu gestalten", erklärt Janack. In den Zimmern sorgen die persönlichen Gegenstände der Bewohner - bei Gerald Blaha sind es in erster Linie seine geliebten Stofftiere - für heimelige Atmosphäre, Wände und Möbel werden mit Bildern und anderen Dekorationen verschönert.

"Wenn die von uns Betreuten, die


 

Drei betreute Mitarbeiter, die im neuen Lebenshilfe-Zentrum eingezogen sind

 


 

Außen Baustelle - innen schon recht wohnlich                         Fotos: Lutz-Maß

 

Chronik und Ausblick

> ab 2005: Verhandlungen um den Er-werb der Gebelkofener Gebäude
> 07.März 2007:
Unterzeichnung des Kaufvertrages
> 22.Juni 2007:
Schlüsselübergabe
> 21.August 2007:
Der zentrale Verwal-tungssitz der Regensburger Wohnstätten der Lebenshilfe wird nach Gebelkofen verlegt
> 27.August 2007:
Die ersten Bewohner
beziehen die neuen Räumlichkeiten
> 3.September 2007: Die Werkstatt in Haus C nimmt den Betrieb auf
> 24.September 2007: Die 13-köpfige Seniorengruppe zieht ein
>  3.November 2007: Das Konzert des Junior Classic Orchesters bringt viel Freude und 1200 Euro an Spenden
> 23.November 2007: Tag der offenen Tür und Nachbarschaftsfest

über das Wochenende zu ihren Angehörigen fahren, am Sonntagabend sagen: Ich geh jetzt wieder heim - dann ist das für uns doch eine große Bestätigung", freut sich Janack.

Die drei Häuser des Zentrums teilen sich auf in einen Wohnbereich, der jeweils das Erdgeschoss und den ersten Stock umfasst, und den Werkstattbereich im Untergeschoss.

80 Arbeitsplätze für geistig behinderte Menschen werden die Werkstätten bieten, sobald sie fertiggestellt sind. Derzeit ist nur die Werkstatt in Haus C in Betrieb. An die 40 Beschäftigte - die eine Hälfte davon sind Bewohner, die andere Externe - können hier ihrer Tätigkeit nachgehen, deren sinnstiftende Funktion für die Behinderten von großer Bedeutung ist. Ein Teil der Bewohner arbeitet in der Obertraublinger

 "Wohnen heißt, zu Hause
     sein."

      GESCHÄFTSFÜHRER DIETER JANACK

Werkstatt. Das Mittagessen für Bewohner und Beschäftigte wird derzeit noch in der Küche der Obertraublinger Werkstatt gekocht.

Von den 61 Wohnplätzen sind derzeit 54 belegt, der Rest wird laut Janack sicherlich bald vergeben sein. Von der Gebelkofener Bevölkerung fühlt sich die Lebenshilfe gut aufgenommen: "Unsere Bewohner sind im örtlichen Gasthaus und auch sonst gern gesehen", freut sich Janack.

Um die Kontakte zu vertiefen, wird am 23. November ein Nachbarschaftsfest mit Gottesdienst, Bewirtung und einem Tag der offenen Tür veranstaltet. Die Bewohner wollen selbst kochen - Hot Dogs und Waffeln - und freuen sich bereits "unbandig" auf die Veranstaltung. "Feiern ist unbedingt die Lieblingsbeschäftigung unserer Schützlinge", weiß Geschäftsführer Janack.

 

 

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Einweihung des Lebenshilfe-Zentrums "Rupert Schmid" Gebelkofen
Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 30.05.2008

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Tag der offenen Tür
am Samstag, den 21.06.2008 von 10:00 - 16:00 Uhr

Lebenshilfe im Ort verwurzelt
Pflanzaktion Baum symbolisiert Nähe der Einrichtung zu Gebelkofen.
von Beate Lutz-MaSS, MZ

GEBELKOFEN. Bei einem wahren Kaiserwetter öffnete das neue "Lebenshilfe-Zentrum Rupert Schmid" am Wochenende Tür und Tor für Besucher aus Nah und Fern. Und die Besucher kamen wahrhaftig zahlreich. "Mit einem solchen Andrang haben wir gar nicht gerechnet", freute sich Wohnstätten-Geschäftsführer Dieter Janack über das rege Interesse.

Um zehn Uhr früh ging es bereits los. Mit der Begrüßung durch den Lebenshilfe-Vorsitzenden Hartmut Zeckai begann der "Tag der offenen Tür", an dem laufend Besuchergruppen durch das Wohnheim und die Werkstatt geführt wurden. Die Veehharfengruppe, die bereits die Einweihungsfeier im Mai musikalisch umrahmt hatte, gab wieder ein kleines Konzert und die Tanzgruppe aus den Werkstätten zeigte eine flotte Tanzeinlage. Bürgermeister Alfons Lang pflanzte zusammen mit Zeckai eine Linde, die er selbst dem Zentrum gestiftet hatte.

Zeckai erklärte, der Baum sei ein Symbol dafür, dass die Lebenshilfe in Obertraubling "gut verwurzelt" sei. Lang betonte, dass die Bewohner des Zentrums in Gebelkofen gut aufgehoben seien. Der Baum solle verdeutlichen, so der Bürgermeister, "dass wir eine Gemeinschaft bilden, heute und auch in Zukunft." Er wünschte dem Zentrum, "dass es wachsen und gedeihen möge, wie dieser Baum."

Die Obertraublinger Frauenunion verwöhnte die Gäste mit einem reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Lebenshilfe zugute. Überdies übergab FU-Vorsitzende Monika Lang an Zeckai einen symbolischen Scheck über 500 Euro. Das Geld stammt aus verschiedenen Aktionen der Frauenunion. Zeckai verband seinen Dank mit der Ankündigung, dass die Spende aller Voraussicht nach in Gartenmöbel investiert werde.

Die Seniorengruppe, die in dem neuen Wohnheim eine Heimat gefunden hat, hatte selbst Kuchen gebacken und kredenzte diese im "Café zum fidelen Rentner" auf der Terrasse. Andere Bewohner betrieben die "Waffelbäckerei Mohnblume", die Wohngruppe "Flieder" bot köstliche Hawaii-Toasts an.

Im "Saftladen" der Verwaltung der Regensburger Wohnstätten, die nun zentral in Gebelkofen angesiedelt ist, waren Fruchtsäfte und alkoholfreie Cocktails zu haben. Mittels reich bebilderter Informationswände konnten sich die Gäste ein Bild vom Leben der betreuten Menschen in den Lebenshilfe-Wohn- und -Werkstätten machen.

Quelle: Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung vom 24.06.2008
Bild: Privat

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